Bericht über die Einführungstage der neuen Auszubildenden 2018

Wir, fünf angehende Finanzassistenten und Finanzassistentinnen, eine angehende Bankkauffrau und zwei Duale Studentinnen (Im Folgenden der Einfachheit wegen zusammengefasst unter dem Deckbegriff „Azubis“) werden den 3.09.2018 sicherlich so schnell nicht vergessen, markiert er doch den Beginn unserer Ausbildungs-/Studienzeit bei der Volksbank Weinheim.

Der besagte Tag startete um 9:00 Uhr im Seminarraum der Hauptstelle in Weinheim mit einem Empfang durch Herrn Hug, Frau Reitz und Frau Müller aus der Personalabteilung sowie Herrn Weber, dem Verkaufscoach der Bank. In lockerer Atmosphäre wurden unsere Erwartungen an die nun begonnene Einführungswoche (Vorbereitung auf den ersten Kundenkontakt, Infos zur Kleiderordnung oder der Berufsschule etc.) formuliert, ebenso stellten wir zukünftigen Kolleginnen und Kolleginnen sowie die bereits genannten Damen und Herren aus der Personalabteilung und dem Coaching uns gegenseitig vor. Nachdem man sich also bereits über die bevorstehende Woche ausgetauscht und sich untereinander etwas kennengelernt hatte, konnte man beruhigt in eine kurze Kaffeepause starten.

Nach dieser Pause wurden uns in Form einer Präsentation die Bank, deren Organigramm, die genossenschaftliche Idee sowie vielfältige zusätzliche Infos zu den folgenden zwei bis drei Jahren nahegebracht. Um all diese Informationen zu verdauen durften wir nach dieser genannten Präsentation zusammen mit unseren Azubipaten, also Auszubildende, die bereits ein Jahr weiter sind als wir und uns daher mit Rat und Tat zur Seite stehen, auf Kosten des zukünftigen Arbeitgebers Essen bestellen. Geliefert wurden am Ende allerlei exotische Speisen, von Pite bis Pizza.

Als wir dieses Mittagessen, das Erste in Arbeitskleidung, fleckenfrei überstanden hatten, versammelten wir uns vom Eingang der noblen Villa Hagander zum Fototermin, der wohl die größte Herausforderung des ersten Tages für uns bereithielt: Ein Foto, bei dem niemand die Augen geschlossen hat! Die Auswirkungen dieses Termins sollten uns noch am nächsten Tag beschäftigen. Zusätzlich zum Fototermin vor der Villa, als wir Azubis sowie Herr Hug, Frau Reitz und Frau Müller professionell von Herrn Weber abgelichtet wurden, stellten wir angehenden Banker auch unsere verborgenen Modelqualitäten zur Schau, als wir vor dem Eingang der Bank ein Video aufnahmen, das sich bald in den sozialen Medien der Bank wiederfinden sollte. Um die durch solch schwere Strapazen (Augen offenhalten, elegant laufen, edle Haltung bewahren!) entstandene Erschöpfung zu lindern, fanden wir uns wieder im Seminarraum zur Kaffeepause ein.

Frisch gestärkt und ungeändert motiviert näherten wir uns der letzten Aufgabe des Tages: Einer Gruppenarbeit, in der wir nochmals unsere Erwartung an die weitere Woche sowie den danach bevorstehenden Arbeitsalltag danach in Teams gemeinsam erarbeiteten. Nachdem die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit gezeigt wurden, stand noch eine letzte Feedbackrunde an, man ließ den Tag Revue passieren. Gegen 16:30 Uhr endete dann der erste Tag bei unserem neuen Arbeitgeber.

Der darauffolgende Dienstag, bereits der zweite Arbeitstag für unsere muntere Schar, begann mit einem kräftigen Frühstück im Seminarraum. Obst, Gebäck, Tee und Kaffee machten den Start in einen produktiven Arbeitstag nur allzu einfach. Informativ wurde es nach dem Essen, als sich zunächst der Vorstand in Person von Herrn Steckmann (Herr Müller war leider terminlich verhindert, begrüßte uns Azubis jedoch am nächsten Tag) vorstellte. Nach einem interessanten kurzen Vortrag, garniert mit persönlichen Erfahrungen und Anekdoten, wurde es technisch: Die Einführung in die EDV und die zahlreichen internen Systeme der Bank stand an! Geleitet von Herrn Götz, dem Leiter der internen IT-Abteilung, legten wir im Laufe des Vormittags allerhand Accounts an, vergaben zahlreiche Passwörter (die einige direkt wieder vergaßen) und ließen unsere Fingerabdrücke nehmen. Alles in Vorbereitung auf den Ernst des Arbeitsalltags am Computer.

Nachdem das Essen am Vortag zu uns gebracht wurde drehten wir nach diesem interessanten Ausflug in die Welt der Daten und Programme den Spieß um und gingen in einer Gruppe mit Herrn Hug, Frau Reitz, Herrn Weber, Frau Müller und der dazugestoßenen Frau Katzemneyer auf das Mittagessen zu, spezieller zum Restaurant Peppino in Weinheim. Dort wurden wir, erneut auf Kosten der Bank, mit einer großen Auswahl italienischer Köstlichkeiten versorgt. Gesättigt und dennoch voller Tatendrang folgte eine Besprechung des Azubi-Guides, eines Ordners mit allerlei wichtigen Tipps und Erklärungen, welcher uns am Vortag ausgehändigt wurde. Im Rahmen dessen wurde uns das Azubidasein mit all seinen Aspekten näher beigebracht, inklusive Erläuterungen zum Berichtsheft und der Berufsschule.

In Gruppen wurde danach fleißig über die Ziele unserer Ausbildung (Was will ich erreichen? Was erhoffe ich mir am Ende?) diskutiert und eine Präsentation erarbeitet, welche dann auch vor den anderen Gruppen präsentiert werden durfte. Zum Tagesabschluss wurden dann zusammen mit allen anderen Azubis und mit Hilfe von Herrn Hug und Herrn Weber Ideen zur Gestaltung eines Abends gesammelt, der von uns Azubis dann endgültig geplant und organisiert wird. In unserem Fall fiel die Wahl, nachdem viele Ideen engagiert besprochen wurden, auf einen Kinoabend im bereits bekannten Seminarraum, in gemütlicher Runde mit Snacks und passendem Ambiente. Nachdem auch die Aufgaben letztlich erfolgreich beendet werden konnte endete unser zweiter Arbeitstag gegen 16:30 Uhr und wir traten alle unseren Heimweg an.

Der Mittwoch wurde gestartet mit einer kurzen Reflexion der ersten beiden Tage und einem Rundgang durch die Bank, um endlich das noch viel zu labyrinthartige Gebäude und seine Mitarbeiter besser kennen zu lernen.  Da sich der Rundgang doch als sehr anstrengend herausstellte, wurde zwischen diesem und dem anstehenden Azubi-Guide zur Stärkung eine Kaffeepause eingelegt.

Nachdem im Azubi-Guide alle Regeln und Leitplanken besprochen und der Telefonknigge verinnerlicht wurde, beendete man den dritten Tag mit kreativen Gruppenübungen, um die besprochene Theorie nun auch in der Praxis zu festigen. Ganz wider Erwarten musste das Foto, diesmal mit lautem Abzählen, damit alle Augen offen waren, erneut geschossen werden. Das erfolgreich geknipste Gruppenbild können Sie hier in unserem Bericht bestaunen.

Der nächste Tag widmete sich endlich der verkäuferischen Grundausbildung der Azubis. Wie verhält sich ein guter Verkäufer? Was sind seine Strategien? Und, noch viel wichtiger, wie zieht sich dieser an? Als dann auch die Kleidungsrichtlinien ausführlich besprochen wurden, starteten die Azubis das mit Spannung erwartete Mistery-Shopping in den Geschäften Weinheims.

Aufgabe war es, sich als Kunde auszugeben und den (teilweise auch leider nicht) vorhandenen Service des jeweiligen Ladens anhand von Testkäufen zu überprüfen, ganz gemäß dem Ziel, es als Azubi in der Volksbank Weinheim besser zu machen.

Ereignisreich verlief auch der Freitag, der letzte Tag der Einführungswoche 2018. Nach Vorstellung des Betriebsrates und der JAV (nicht zu verwechseln mit der JVA) durch Herrn Löhr und Frau Adelmann, kam es nun zum Abschluss der verkäuferischen Grundausbildung. Der Nachmittag wurde im Kletterwald Kreidacher Höhe, gemeinsam mit Frau Reitz und Herrn Weber, trotz des wechselhaften Wetters, ausgeklungen.