„Gutes gemeinsam in die Zukunft tragen…!“

Weinheim, 8.10.2019

Volksbank Weinheim eG und Volksbank Kurpfalz eG nehmen Fusionsgespräche auf

Zwei Banken, ein Gedanke: „Wollen wir gemeinsam oder im Alleingang die Herausforderungen
der Zukunft bewältigen?“ Diese Frage haben sich die Vorstände der Volksbank Weinheim und
der Volksbank Kurpfalz gestellt. Die Antwort, die die jeweiligen Aufsichtsgremien der beiden
Banken einstimmig unterstützen, ist eindeutig und stellt die Weichen: „Wir können Gutes
gemeinsam noch besser in die Zukunft tragen!“


Bei einer Fusion entstünde an der Bergstraße von Heidelberg bis Weinheim eine leistungsstarke
Genossenschaftsbank mit einer Bilanzsumme von rd. 3 Mrd. Euro, ca. 450 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern, über 68.000 Mitgliedern und mehr als 100.000 Kunden. Die Entscheidungen
darüber würden die Vertreterversammlungen beider Banken voraussichtlich im Mai des
nächsten Jahres treffen.

„Wenn uns dieser Schritt gelingt, können wir zusätzliche Mittel in den Ausbau und die
Entwicklung unserer Leistungen investieren. Damit einher gehen noch attraktivere Angebote
für unsere Mitglieder und Kunden,“ so Carsten Müller, Vorstandssprecher der Volksbank
Weinheim. Sein Vorstandskollege Michael Hoffman von der Volksbank Kurpfalz ergänzt:
„Dieser Zusammenschluss bietet auch viele Vorteile für unsere Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter und sichert zugleich die Zukunftsfähigkeit der Genossenschaftsbank in unserer
Region.“ So steige durch den Zusammenschluss die Attraktivität als starker Arbeitgeber und
man könne den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dadurch vielfältigere Entwicklungs- und
Spezialisierungsmöglichkeiten bieten.


Die Fusionspartner verfügen über eine gute wirtschaftliche Ausgangslage, wie Klaus
Steckmann, Vorstandsmitglied der Volksbank Weinheim hervorhebt: „Beide Banken sind
wirtschaftlich gesund. Wir wollen uns nicht aus finanziellen Zwängen zusammenschließen,
sondern unsere gute Ausgangsposition für den rechtzeitigen Start in die Zukunft nutzen.“ In
der neuen Größenklasse sei die Bank besser für die Herausforderungen gerüstet, vor denen
zurzeit die gesamte Branche stehe: anhaltende Niedrigzinsphase, zunehmende Regulatorik
und die schnell fortschreitende Digitalisierung.


Vorstand und Aufsichtsrat beider Banken gehen mit viel Zuversicht und positiver Gelassenheit
in die nun anstehenden Gespräche, auch weil sich die beiden Banken in den vergangenen
Jahren ähnlich entwickelt haben und die strategische Ausrichtung sowie das Profil der Häuser
sehr gut zueinander passen.


„Neben den Gremien werden auch die Mitarbeiter und Vertreter der Bank in den kommenden
Monaten weiter über den aktuellen Stand der Gespräche informiert“, unterstreicht
abschließend Ralf Heß, Vorstandsmitglied der Volksbank Kurpfalz. Geplant sind regionale
Informationsveranstaltungen für die Vertreter der Banken Anfang des nächsten Jahres.“