Alltagsbericht Olaf Levonjak

Privatkundenbetreuer

8:00 Uhr

Die erste Tätigkeit meines Arbeitstages beschäftigt sich mit der Liquiditätssituation meiner Kunden. In der so genannten Dispositionsliste genehmige ich Kunden ihren finanziellen Rahmen gegebenenfalls auszuweiten. Meiner Entscheidung liegt hier die Kenntnis über meine Kunden und deren Bonität zugrunde.

9:00 Uhr

Darauf verschaffe ich mir einen Überblick über den Tag. Allem voran über etwaige Geburtstage, insbesondere Volljährigkeiten und Nachlassfälle, deren rechtliche Folgen für die Beziehung zwischen Kunde und Bank maßgeblich sind. Durch meine Wiedervorlage werde ich daran erinnert, bezüglich einer Baufinanzierung mit einem Kunden Kontakt auf zu nehmen. Desweiteren prüfe ich, ob die Höhe eines einem Kunden eingeräumten Überziehungslimits durch seinen Gehaltseingang gemäß der Umsatzrelation gerechtfertigt ist.

Während ich auf diverse Mails reagiert habe und meinen Kunden im telefonischen Kontakt mit Rat und Tat zur Verfügung stand, ist die Zeit weiter fortgeschritten.

12:00 Uhr

Mittagspause

13:00 Uhr

Nach der Mittagspause bereite ich mich für einen Kundentermin vor. Es ist durchaus auch möglich, Termine bei einem Kunden durch einen Hausbesuch wahr zu nehmen. Auch bei Jubiläen langjähriger Kunden ist der Besuch in Verbindung mit einem Präsent vor Ort üblich. Für die Vorbereitung kalkuliere ich eine Stunde ein. Unter dem Aspekt der Vermögensanlage prüfe ich den Bestand bzw. die Aufteilung eines Freistellungsauftrages. Ebenso verschaffe ich mir einen Überblick über die Vermögensverhältnisse meines Kunden. Durch einen Rückblick auf vergangene Gespräche lasse ich in meine Überlegungen die Ziele und Wünsche des Kunden einfließen.

14:00 Uhr

Ich empfange den Kunden in meinem Beratungszimmer. Anlageprodukte von Rentenfonds bis hin zu Aktienanleihen könnten Möglichkeiten zur Strukturierung des Vermögens sein. Durch Streuung und die Wahl bestimmter Anlagegattungen mit ihren unterschiedlichen Chancen-Risiko-Profilen ist es möglich den individuellen Bedürfnissen des Kunden gerecht zu werden. Zur visuellen Aufbereitung drucke ich dem Kunden Unterlagen, wie z.B. dessen Vermögensaufstellung aus. Hiermit ermögliche ich ihm eine transparente Beratung.

15:00 Uhr

Die Arbeit ist nach der Verabschiedung des Kunden noch nicht getan. In der Nachbereitung trage ich, um nur einen Aspekt zu nennen, neue Informationen, wie z.B. geänderte Kontaktwege ein. Die Wiedervorlage nutze ich um auf Ereignisse wie Fälligkeiten o.ä. in Zukunft zeitnah reagieren zu können. Der Kundenkontakt beschränkt sich nicht nur auf einzelne Gespräche. Vielmehr ist es ein einzelner Schritt während meiner ganzheitlichen Betreuung des Kunden über Jahre hinweg.