Ein Bericht über die Einführungstage der neuen Azubis 2015

In der Woche vom 1. September 2015 bis zum 4. September 2015 fanden in der Volksbank Weinheim die Einführungstage für die neuen Auszubildenden statt. Wir, das sind vier zukünftige Finanzassistenten, eine Bankkauffrau und ein DHBW-Student, starteten mit Begleitung des Bereichs Personal und unter der Führung von Markus Hug, in das Berufsleben. 

Nach einer Vorstellungsrunde, an welcher auch der Vorstand der Bank teilnahm und für Fragen bereitstand, zeigte man uns eine Präsentation über die Bank, in welcher das Modell der Genossenschaft, der Aufbau und allgemeine Informationen vorgestellt wurden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Zimmer des Aufsichtsrats, ging es dann zu einem Fototermin im Foyer der Hauptstelle. Ein Foto, welches zeitnah in der Zeitung veröffentlicht wird, wurde von uns geschossen. In einer anschließenden Gruppenarbeit konnten wir als neues Team damit beginnen zusammenzuwachsen und unsere Erwartungen an die Ausbildung präsentieren. Der letzte Programmpunkt des Montags waren „Informationen von A-Z“, welche sich an einem kompakten aber doch ausführlichen „Ausbildungsguide“ orientierten. Dieser wurde speziell vom Bereich Personal konzipiert, um uns ein passendes Handbuch mit den wichtigsten Informationen mit auf den Weg zu geben. Viele offene Fragen wurden dabei geklärt, viele würden noch folgen.

Am Mittwoch begann der nun zweite Arbeitstag mit einem Frühstücksbuffet und der Vorstellung des Betriebsrats sowie der Vertreterin für Auszubildende. Herr Löhr und Frau Irmak standen für Fragen bereit und erklärten uns, was denn ein Betriebsrat eigentlich ist und was er so tut. Es folgte eine EDV-Einführung. Nach vielen Informationen und einem Vortrag über die EDV der Bank, durften wir unsere Konten zur Kommunikation innerhalb der Bank einrichten, um auch in Zukunft Zugriff auf wichtige Informationen, Terminplanungen und mehr zu haben. Auf den vielen Input lud uns die Bank erneut zum gemeinsamen Essen ein. Im Restaurant Piano wurde gespeist, getrunken und sich gestärkt, bevor es mit weiteren Informationen über die Bank, dem Ablauf der Ausbildung und den Regeln zum Miteinander weiterging. Sogar ein erstes Projekt folgte schon: Es ging daran, die erste gemeinsame Aktivität mit dem Bereich Personal und sämtlichen Azubis zu planen. Dabei entschieden wir uns für einen Besuch bei der Kartbahn in Hemsbach mit einem anschließenden Abendessen in Weinheim.

Donnerstagmorgen gab es nun die Gelegenheit über die Vortage zu reflektieren. Die zahlreichen Informationen waren nun verarbeitet und schufen Platz für Neues in Form eines Rundgangs durch die komplette Bank. Dabei stellte man uns die verschiedenen Abteilungen und Gebäudeabschnitte, wie etwa die Villa Hagander, vor. Für uns Auszubildende war der Gebäudekomplex größer als erwartet. Erneut wurde das Projekt der ersten gemeinsamen Aktivität aufgegriffen und weiterentwickelt. Am Nachmittag begannen die Ausbilder mit der verkäuferischen Grundausbildung. Dafür wurden wir in die Innenstadt geschickt um darauf zu achten, wie andere Verkäufer denn verkaufen, dabei wurden uns die Augen geöffnet. Wir präsentierten unsere Ergebnisse und begannen damit, herauszufinden, was eigentlich ein Verkäufer macht und wie das Ganze funktioniert. Dabei wurde uns vermittelt, wie man Auftreten, Sprache, Gestik und Mimik erfolgreich miteinander verbindet. Damit endete schließlich der praxisreiche Tag.

Der letzte Tag begann mit der Weiterführung der Grundausbildung im Verkaufen. Die Ausbilder zeigten uns, mit welchen Wirkungsmitteln ein Verkäufer arbeitet, wozu man näher auf das Verhalten und die Wortwahl eines Verkäufers einging. Kleine Teams fanden sich zusammen um vorgegebene Situationen im Kundenkontakt zu bearbeiten. Sogar der Telefonknigge wurde bearbeitet, denn auch im Telefonat gab es viel, was man lernen musste. Um letztendlich auf weitgehend alles gewappnet zu sein, wurde uns das Verhalten bei schwierigen Situationen bearbeitet und erklärt. Nun waren wir auf den ersten Kundenkontakt am bevorstehenden Montag vorbereitet. Die kreative Aufgabe des Tages war es, dass wir einen Brief an die Zukunft schickten. Jeder durfte einen Brief an sich selbst schreiben, den man eines Tages wieder in Händen halten würde.

Den Abschluss machte ein gemeinsamer Ausflug in den Kletterwald der Kreidacher Höhe. Dabei wuchs das Team endgültig zu einer Einheit zusammen. Sollte man anfangs noch in kleinen Gruppen das Gelände erkunden und beklettern, standen am Ende doch alle zusammen und unterstützen sich gegenseitig bei den höchsten Parcours. Wir hatten uns zu einem Team zusammengefunden und wurden so, voller Vorfreude auf den ersten Arbeitstag, in das verdiente Wochenende entlassen.

Als Folge der Einführungstage entstand ein Team für die nächsten drei Jahre, welches gemeinsam und ohne Angst in die Zukunft blickt und voller Erwartungen, Motivation und Sicherheit in eine sicherlich lehrreiche Ausbildung startet. Dabei war die zurückliegende Woche ein voller Erfolg und wir bedankten uns von ganzem Herzen bei Herrn Hug, Frau Fischer, Frau Fuchs und Frau Müller für einen tollen Einstieg in einen wichtigen Lebensabschnitt.

 

Die Azubis 2015