Volksbank Weinheim eG informiert

Ab Februar 2016 gelten für Verbraucher ausschließlich die europäischen SEPA-Zahlverfahren mit der IBAN als Bankkontonummer

Der bargeldlose Zahlungsverkehr wird ab 1. Februar 2016 vollständig nach den europaweit einheitlichen Zahlverfahren der Single Euro Payments Area (SEPA) ausgeführt. „An diesem Tag enden die bisherigen, vom europäischen Gesetzgeber gewährten Übergangsfristen für Verbraucher, die während der letzten beiden Jahre neben den SEPA-Zahlverfahren auch noch die alten nationalen Verfahren anwenden konnten“, informiert Manfred Soßong, Sprecher des Vorstands der Volksbank Weinheim eG. Somit gilt bei Überweisungen und Lastschriften ab Februar dieses Jahres ausschließlich die internationale Bankkontonummer IBAN (International Bank Account Number). Ab diesem Stichtag tritt zudem eine Vereinfachung in Kraft: Die internationale Bankleitzahl BIC (Business Identifier Code), der Ersatz für die bisherige klassische Bankleitzahl, ist nur noch bei grenzüberschreitenden Zahlungen in Länder außerhalb der Europäischen Union beziehungsweise außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, zum Beispiel in die Türkei, anzugeben.

 

Die IBAN setzt sich in Deutschland aus bekannten Bestandteilen, die insgesamt 22 Zeichen umfassen, zusammen. Sie besteht aus einem internationalen Teil, dem zweistelligen Länderkennzeichen (in Deutschland „DE“) und einer zweistelligen Prüfzahl, sowie den ehemaligen nationalen Komponenten, der bisherigen nationalen Kontonummer und Bankleitzahl. Die Prüfzahl dient dazu, eventuelle Zahlendreher zu erkennen, um Fehlüberweisungen zu verhindern, und schafft so noch mehr Sicherheit für die Bankkunden. Ihre IBAN finden Verbraucher beispielsweise auf ihrer girocard oder ihren Kontoauszügen. Wer eine Rechnung begleichen muss, entnimmt die IBAN der Rechnung oder dem Briefbogen des Vertragspartners. Findet man diese Angaben dort nicht, sollte man den Vertragspartner danach fragen.

 

Unternehmen und Vereine setzen bereits seit 2014 ausschließlich die SEPA-Verfahren ein. „Die Umstellung unserer Firmenkunden auf die SEPA-Verfahren verlief seinerzeit reibungslos. Seitdem ist SEPA für Unternehmen Alltag und damit haben sich auch die Verbraucher bereits an die IBAN gewöhnt. Wir gehen auch aufgrund unserer seit Jahren laufenden intensiven Kundeninformationen davon aus, dass nun auch dieser letzte Schritt der Umstellung auf SEPA erfolgreich verlaufen wird. Unsere Mitarbeiter geben den Verbrauchern selbstverständlich weiterhin gerne Hilfestellung bei Fragen zur Anwendung der SEPA-Verfahren“, so Manfred Soßong.

 

Die Volksbank Weinheim eG hat die Kontodaten aller Kunden schon seit 2014 auf die SEPA-Zahlverfahren umgestellt. Auch die Daueraufträge sowie die gespeicherten Überweisungsvorlagen im Online-Banking wurden automatisch geändert. Bankkunden können dem Umstellungsdatum also gelassen entgegensehen. Wer noch eine nicht SEPA-fähige Banking-Software zu Hause verwendet, dem helfen die Bankberaterinnen und -berater der Volksbank Weinheim eG gerne. Alle Softwareprodukte der genossenschaftlichen FinanzGruppe sind seit Jahren fit für SEPA. „Wenn Kunden noch sehr alte Überweisungsformulare zu Hause haben, in denen kein IBAN-Feld enthalten ist, empfehlen wir, diese vor dem Februar-Stichtag auf jeden Fall auszumustern“, rät Soßong, „Unsere mobile VR-Banking-App für unsere Kunden, die Online-Banking auf Smartphone oder Tablet nutzen, haben wir bereits seit einiger Zeit für SEPA fit gemacht.“

 

Ebenfalls ab Februar bietet die Volksbank Weinheim eG mit VR-SecureGo einen neuen Service an, bei dem die für Überweisungen notwendige Transaktionsnummer (TAN) auf sicherem Weg in eine spezielle App, die VR-SecureGo-App, auf ein Smartphone bzw. auf ein Tablet gesendet wird. Mit diesem Dienst wird das mobile Banking für die Kunden der Volksbank noch einfacher und flexibler.

 

Weitere Informationen zu SEPA, IBAN und den aktuellen Banking-Apps finden Sie auf der Internetseite der Volksbank Weinheim eG.